OP-Management

Gesundheit ist ein kostbares und zumeist auch kostspieliges Gut. Ziel der Gesundheitspolitik ist, die Gesundheit der Bürger zu erhalten, zu fördern und im Krankheitsfall wieder herzustellen.
Der OP-Bereich steht im direkten Focus, da er nicht nur der belastendste Funktionsbereich eines Krankenhauses ist, sondern neben einer relativ hohen Personalbindung etwa ein Drittel des gesamten Krankenhausbudgets verschlingt. Damit ist er nicht nur der kostenintensivste Arbeitsplatz, sondern auch Nadelöhr und geschwindigkeitsbestimmender Schritt in der Versorgung operativer Patienten. Es gilt, mit den vorhandenen Ressourcen eine optimierte medizinische Versorgung zu ermöglichen - der Patient wird zum Kunden, er steht im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns.

Das OP-Management hat die Aufgabe, den Gedanken der Effizienz durch eine Arbeitsorganisation und Leistungssteuerung im OP-Betrieb umzusetzen, gefragt ist die Verknüpfung von ökonomischem Denken und medizinischer Wertevorstellung.
Deshalb ist dem OP-Management eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen – eine Tätigkeit, die nicht im Nebenamt erledigt werden kann, sondern je nach Größe des Hauses eine hauptamtliche Besetzung durch entsprechend qualifiziertes Personal erfordert.
Bedingung einer kontinuierlichen Steuerung ist die zeitnahe Analyse von spezifischen Kennzahlen und eindeutige Darstellung der erbrachten Leistung (OPS und DRG) mit den verursachten Kosten im Bereich OP, um die Wirtschaftlichkeit bewerten zu können. OP-Management bedarf einer laufenden Überprüfung und Weiterentwicklung im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.
So darf ein suffizientes OP-Management nicht als „Insellösung“ in einem Krankenhaus verstanden werden, vielmehr ist der besondere Arbeitsplatz OP über eine Vielzahl von Schnittstellen in das Gesamtkonzept des Hauses eingebunden. Die zukünftige Entwicklung vom OP-Management als Institution im Krankenhaus hin zu einem hausweiten Prozessmanagement wird unabdingbar sein.

 

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Dr. med. Thomas Ramolla, MBA
Dr. med. Thomas Ramolla, MBA